5 Tipps zum Thema Nähgarn

Beim Nähen brauchst du Nähgarn. Soviel ist mal klar. Darüberhinaus gibt es aber noch Wissenwertes, das wir dir nicht vorenthalten wollen.

1. Lagerung

Beliebt sind Steckbretter, die offen an der Wand hängen. Für Garn und Nähmaschine ist es aber meist besser, wenn es geschlossen aufbewahrt wird, da der Staub, der sich auf dem Garn ansammelt die Maschine verfusselt. Dadurch sorgt es unter Umständen für ein schlechteres Nähergebnis. Gut aufgehoben ist das Nähgarn in durchsichtigen Kunststoffboxen, so siehst du gleich, was du brauchst. Achte darauf, dass es keine direkte Sonneneinstrahlung gibt, das trocknet das Garn aus und macht es brüchig.

2. Wieviel Garn brauchst du für welches Projekt?

Als Faustregel für den durchschnittlichen Verbrauch (von bis) in Metern eignet sich diese Tabelle:

Hemd7090
Da-, He-Slip80100
Rock100200
Kleid130180
Hose250350
Trainingsanzug170250
Mantel250300


3. Lohnt sich der Kauf von Markengarn?

Viele Billiggarne fusseln stärker als Markengarne. Darunter leidet die Nähmaschine auf Dauer. Auch das Nahtbild sieht oft unschön aus, weil die Garne nicht gleichmäßig dick sind. Wenn du Glück hast, dann reißt das Garn während des Nähens bereits, wenn du Pech hast erst im fertigen Kleidungsstück während des Tragens. Es lohnt sich also qualitativ hochwertiges Garn zu kaufen. Und tatsächlich ist der Preis für das teure Garn verschwindend gering im Vergleich zum Stoffpreis für dein Projekt.

4. Polyestergarn oder Baumwollgarn?

Für die meisten Projekte bist du mit Polyestergarn (PES) auf der richtigen Seite. Es ist formstabil, läuft nicht ein beim Waschen, ist reißfest und gut zu verarbeiten. Es wird auch als "Allesnäher" bezeichnet. Baumwollgarne hingegen reißen schneller und sollten ausschließlich für nichtelastische Stoffe verwendet werden. Der Hauptvorteil des Baumwollgarns ist, dass es nachträglich gefärbt werden kann. Daher wird es oft in der Industrie verwendet um Hosen zu vernähen, die erst nach dem Nähen ihre endgültige Farbe erhalten.

5. Was bedeuten die Zahlen auf der Garnspule?

Diese Zahl gibt die Stärke des Nähgarns an. Wenn ein Garn mit "No.100" angegeben ist, dann bedeutet das, dass 100 Meter dieses Garns genau 1 Gramm wiegen. 100 ist sehr gängig und du wirst damit die meisten Projekte nähen können. Wenn nun eine größere Zahl auf dem Garn angegeben ist, dann ist das Garn feiner. Denn bei "No. 120" braucht man 120 Meter Garn um ein Gramm abzuwiegen. Bei "No. 30" sind es demzufole nur 30 Meter pro Gramm, dieses Garn ist also deutlich dicker. Sinnvollerweise soll die Garnstärke zur Stoffdicke passen. Je feiner dein Stoff, desto höher sollte die Zahl auf der Garnspule sein.


Viel Spaß beim Nähen.


Herzliche Grüße, Deine

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